Regenerative Wärme & Energieeffizienz

Neben der energetischen Beratung, Planung und Baubegleitung im Rahmen von BAFA-/KfW-Fördermitteln haben wir uns auf individuelle Lösungen für Ihre Wärmeversorgung spezialisiert. Mit ganzheitlichen Konzepten auf Basis regenerativer Energien bieten wir Ihnen einen Mehrwert über die klassischen Energieeffizienz-Maßnahmen hinaus. Wir kennen die Stellschrauben für nachhaltige und robuste Systeme mit geringen Betriebskosten und lassen Sie an unserem Wissen teilhaben.

Von der Erstellung des Konzepts, über die Planung im Detail, bis zur Optimierung des Betriebs. Sowohl bei Neubauten, als auch bei der Modernisierung von Anlagen und Gebäuden im Bestand:

Wir zeigen Ihnen die effizienten und wirtschaftlichen Möglichkeiten!

Energieeffizienz-Beratung und Baubegleitung

  • dena-gelisteter Energieeffizienz-Experte für die Förderprogramme des Bundes (KfW und BAFA)
  • Beratung zu und Planung von gewerkeübergreifenden Lösungen entsprechend den Anforderungen der Bauherrschaft
  • Kompetente Begleitung und Qualitätskontrolle über den gesamten Bau- oder Modernisierungsablauf


Energetische Analyse und Konzepte

  • Bedarfs- und Potentialanalyse aus Bestandsdaten und Rahmenbedingungen
  • Ganzheitliche Konzepte zur Energie-, Wärme- und Kälteversorgung von Gebäuden & Prozessen
  • Analysen und Bewertung von Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit
  • Null- und Plus-Energiegebäude

Projektierung von Wärmepumpen-Systemen

  • Planung, Auslegung und Abstimmung der Anlagentechnik, der Wärmequelle und -senke
  • Konzepte zur Energierückgewinnung, Abwärme- und Anergienutzung
  • Techn. Betriebsführung und Optimierung der Anlagentechnik zur Fehlererkennung und Reduzierung des Energieverbrauchs

Unsere Werkzeuge

  • Schnelle und genaue Erfassung von Bestandsdaten mit Laserdistanzmesser oder 3D-Scanner und mobiler CAD-Software
  • Erweiterte Analysen mit Hilfe von Thermografie und Datenloggern
  • Sichere Datenverarbeitung und -auswertung mit modernen Software-Werkzeugen
  • Digitale Projektdokumentation unter den Grundsätzen der Transparenz und Verständlichkeit

Häufige Fragen & Antworten

Grundlage unserer Abrechnung ist ein stundenbasierter Honorarsatz. Die Gesamtkosten für unsere Leistungen ergeben sich, entsprechend Ihrer gewünschten Leistungen, aus dem Aufwand und dem Gesamtumfang des Projekts. Wir beraten Sie gerne und erstellen einen unverbindlichen Kostenvoranschlag für Ihr Projekt!

Ja, wir unterstützen auch einzelne Effizienz-Maßnahmen oder Schritt-für-Schritt-Modernisierungen gemäß den technischen Mindestanforderungen der KfW. Zur Fördermitteloptimierung und Erschließung von Synergieeffekten empfehlen wir aber die Kombination von Modernisierungsmaßnahmen oder die Sanierung zum KfW-Effizienzhaus. Wir beraten Sie gerne unverbindlich!

Eine Wärmepumpe ist im Prinzip eine Kältemaschine, wie eine Klimaanlage oder ein Kühlschrank, die umgekehrt zum Heizen betrieben wird und auf diese Betriebsart optimiert wurde. Moderne Wärmepumpen erreichen Vorlauftemperaturen bis zu 65°C, weshalb sie auch problemlos zur Warmwasserbereitung oder in der Modernisierung von Bestandsgebäuden eingesetzt werden können. Zur Optimierung des Wirkungsgrads der Energiewandlung (Arbeitszahl) und des davon abhängigen Energieverbrauchs, sollten Wärmepumpen allerdings mit möglichst geringen Vorlauftemperaturen betrieben werden. Wir beraten Sie gerne und berechnen für Sie, ob und unter welchen Randbedingungen eine Wärmepumpe für Ihr Projekt effizient und sinnvoll eingesetzt werden kann.

Nein. Zur Ressourcenschonung ist eine maximale Wärmedämmung der Gebäudehülle unter Berücksichtigung der aufgewendeten „grauen Energie“ nicht immer sinnvoll. Ein Kompromiss zwischen Wärmeschutz und moderner Anlagentechnik zur Nutzung regenerativer Energien ist in der Regel nachhaltiger und wirtschaftlicher.

Hintergrund: Die Zielgröße der Optimierung bei energieeffizienten Gebäuden ist der Primärenergiebedarf. Dieser lässt sich entweder durch die Reduzierung des Heizenergiebedarfs oder, wesentlich effektiver, durch die Nutzung von regenerativen Energien verringern. Zur Sicherstellung des Wärmeschutzes und der Behaglichkeit muss allerdings eine gewisse Dämmwirkung der Gebäudehülle gegeben sein. Behaglichkeit stellt sich erst ab einer gewissen Oberflächentemperatur der Umfassungsflächen ein, die nur mit Dämmung zu erreichen ist. Ab einem gewissen Grad erhöht zusätzliche Dämmung die Oberflächentemperatur aber nur noch in geringem Umfang, sodass überproportional viel Material für einen geringen, zusätzlichen Einspareffekt eingesetzt wird. Trotzdem kann es sinnvoll sein, größere Dämmstoffstärken als unbedingt notwendig einzusetzen, etwa um bei geringeren Raumtemperaturen eine gleichbleibende Behaglichkeit durch höhere Oberflächentemperaturen herzustellen (Reduzierung der Lüftungswärmeverluste), um gesetzliche Anforderungen zu erfüllen oder um staatliche Förderungen zu erreichen (der spezifische Transmissionswärmeverlust H‘t ist in der EnEV und bei der KfW ein zusätzlicher Anforderungswert). Ebenfalls sollte gegenüber einer komplexen Anlagentechnik auch der gerigere Wartungsbedarf und die höhere Zuverlässigkeit eines besseren Wärmeschutzstandards berücksichtigt werden.

Daher gilt unter Berücksichtigung Ihrer Anforderungen sowohl für Wahl der Dämmstoffstärken, als auch für den Umfang der Anlagentechnik: Soviel wie nötig, so wenig wie möglich.

Kontakt

Wussten Sie, dass …
  • … die Wärmeversorgung mit über 50% den größten Anteil unseres Energiebedarfs darstellt?
  • … eine Investition in die Wärmeversorgung oder Energieeffizienz in der Regel einen Zeithorizont von mehr als 20 Jahren hat?
  • … alle Energiepreise einen großen, politisch gesteuerten Anteil von Steuern und Abgaben haben?
Mit unserer unabhängigen Expertise unterstützen wir Sie bei der richtigen Entscheidung für eine zukunftssichere und effiziente Energie- und Wärmeversorgung Ihres Gebäudes (Einfamilien- / Mehrfamilienhaus) oder Unternehmens (Gewerbe / Industrie).
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